BodenKunstSchätze – Land Art und Bodenbildung im Landkreis Hildesheim
Mit dem Projekt BodenKunstSchätze wurde im Rahmen der KulturRegionale ein außergewöhnliches Kultur- und Vermittlungsformat realisiert, das Kunst, Landschaft und Fachwissen miteinander verband. Cluster Projekte begleitete das Vorhaben von Beginn an ganzheitlich – von der Antragstellung im LEADER-Programm über die konzeptionelle Entwicklung bis hin zur Umsetzung und Nachbereitung.
Bereits in der Antragsphase unterstützte Cluster Projekte bei der Ausarbeitung der Projektidee, der Strukturierung der Inhalte sowie der Abstimmung mit Fördergeber:innen und Partner:innen. Besonders zentral war dabei die Zusammenarbeit mit den beiden LEADER-Regionen Leinebergland und nette innerste und deren Regionalmanagements, da ein Großteil der Förderung über das EU-Programm eingeworben wurde. In der Umsetzungsphase übernahm Cluster die Gesamtkoordination, das Projektmanagement sowie die Organisation des Rahmenprogramms und der Öffentlichkeitsarbeit.
Die künstlerische Leitung lag bei einer professionellen Künstler:innenposition durch Anna und Michael Rofka, die die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Boden prägte und die beteiligten Kunstschaffenden begleitete. Fachlich ergänzt wurde das Projekt durch den ausgewiesenen Bodenfachmann Wulf Grube, der fachiche Perspektiven einbrachte und die Verbindung zwischen Kunst und Boden stärkte. Diese enge Verzahnung von Kunst und Fachwissen machte den besonderen Charakter von BodenKunstSchätze aus.
Ein vielseitiges Rahmenprogramm mit Führungen, Gesprächen und begleitenden Veranstaltungen ermöglichte Besucher:innen einen niederschwelligen Zugang zum Thema und förderte den Austausch zwischen Kunst, Fachpraxis und Öffentlichkeit. Ermöglicht wurde das Projekt durch die Zusammenarbeit zahlreicher Kooperationspartner:innen wie dem Hildesheimer Bodenbündnis, den Kulturbüros von Stadt und Landkreis, der Universität Hildesheim, dem Kulturverein Sibbese, der KulturRegionale, vielen Einzelpersonen wie Dorfmoderator:innen und Ortsbürgermeister:innen und allen voran der Cluster Verein, der das Projekt qualitativ und organisatorisch maßgeblich unterstützte.
In der Nachbereitung sorgte Cluster Projekte für die Dokumentation, Abrechnung und Auswertung des Projekts und trug so dazu bei, die gewonnenen Erfahrungen für zukünftige Vorhaben nutzbar zu machen. Die BodenKunstSchätze können in einer Rückschau demnächst auf der Seite Kulturium des Landkreises genossen werden.
Das Bild zeigt die Installation Fata Morgana der Niederländerin Karin van der Molen in Deinsen. Foto von Lars Dankert.
